Über mich

Mein Atelier
Mein Atelier

                       

Oswald Köberl

Geburtstag: 14. 2. 1931
Geburtsort: Innsbruck

Wohnort: Innsbruck

 

Lieblingsbeschäftigung:

Schreiben, Malen, Klassische Musik hören

Reisen

 

Lieblingsmusik:
Mozart, Bach, Vivaldi, Rossini...

und echte Volksmusik

 

Lieblingsgetränk:

Österreichische und italienische Weine

Lieblingsessen:
Meeresfrüchte, Fisch,

aber auch gute Hausmannskost


Lieblingsurlaubsland:
Italien, Griechenland -

und natürlich Österreich

 

Porträt Oswald Köberl
Franz Köberl: Porträt O. Köberl als Kind

Biografie von Oswald Köberl

 

 

 

1931                    am 14. Februar in Innsbruck geboren. 

1941             bis 1949 Humanistisches Gymnasium Innsbruck

1949                    Matura und Beginn eines Studiums der Radiotechnik in Graz.

1950                    Neben dem Technikstudium Beginn des Gesangstudiums.

Fortsetzung der Studien in Wien, dann Abbruch.

1951                    bis 1957 Sprachenstudium in Innsbruck (Anglistik und Romanistik, kurz auch Russisch), Gesangstudium in Innsbruck und München, erste Gedichtveröffentlichungen.

1957             Beginn der Sprechertätigkeit bei Radio Tirol. Mitwirkung bei Hörspielen, Lesungen.

Bald auch die ersten Sendungen mit eigener Lyrik.

1963             Bühnenreifeprüfung im Fach Oper.

                    Heirat mit der Opernsängerin Ina Haidinger.

                    Die eigenen Sendungen mehren sich, im Lauf der Jahre     

entsteht eine Unzahl von Funkbearbeitungen, Kurzhörspielen, Funkerzählungen, Kultursendungen, Lyrikbeiträgen.

1965             Geburt der Tochter Constanze.

In den folgenden Jahren Mitarbeit bei der RAI Bozen (Funkbearbeitungen, Erzählungen, Lyrik),  

Leitung der „Ringbühne“ (der in jungen Jahren Kurt Weinzierl, Axel Corti, Julia Gschnitzer usw. angehörten).

                         Lektorat an der Logopädenschule. Gestaltung einer

                         wöchentlichen Theatersendung.

1976             Im Wort-und-Welt-Verlag das erste Buch

                    (Text und Karikaturen „Und es bewegt sich doch...“)

Regelmäßig erscheinen musikalische Karikaturen in der Schallplattenzeitschrift „fono-forum“.                   

1978             Die Kulturzeitschrift „Das Fenster“ (Nr.22) druckt eine Erzählung ab.

 

ca 1981         Mitbegründer und Gestalter des „Kulturjournals“ von Radio Tirol
1987             bis 1991 (Ruhestand) Leiter der Abteilung Literatur und Hörspiel

bei Radio Tirol

                    „Schmück die Gedanken...“ Ein Gedichtheft (Verlag „Der Turmbund“)   

1991             bis 1996 Künstlerischer Leiter des Internationalen Seminars für Gesang „Academia Vocalis Tirolensis“

1995             Verleihung des Berufstitels „Professor“ für die Verdienste um die Kultur in Tirol, Überreichung in einer persönlichen Feierstunde durch Landesrat Astl

2005             „Crescendo“ , Phantastereien zu musikalischen Themen (Berenkamp-Verlag)

2006             „Lachende Sonette...“, Gedichte nach alten Formen (Berenkamp-Verlag)

 

2008             „Ich sage ein uraltes Wort“, Gedichte  (Berenkamp-Verlag)

 

1. Preis für Prosa, Schwaz, Überreichung

   

  

Literaturpreise:

 

1. Preis "Schwazer Silbersommer 2007"  - Prosa

 

2. Preis  "Kunstpreis der Landeshauptstadt

Innsbruck 2008" Sparte Lyrik

 

Weitere Informationen:

   

Brenner Archiv der Universität Innsbruck (Tiroler Autoren)

 

Ehrenzeichen Oswald Köberl
Bgm. Hilde Zach und Oswald Köberl

 

     

 

Ehrenzeichen für Kunst und Kultur der Stadt Innsbruck

 

Am 17. April fand in den Ursulinensälen ein Festakt statt, in dem mir und einer Reihe weiterer Kulturschaffender durch Bgm. Hilde Zach das Ehrenzeichen für Kunst und Kultur überreicht wurde.

 

  

Am Mittwoch, 22. April, lud die Stadtbücherei (Colingasse 5a) um 19 Uhr

zu einer Lesung von Preisträgern des Kunst-Preises der Stadt Innsbruck ein,

der 2008 für Literatur ausgeschrieben war. Zu Wort kommen 3 Autoren:

Barbara Aschenwald, 3. Preis für Erzählende Dichtung,

Erika Wimmer, 1. Preis für Erzählende Dichtung, und

Oswald Köberl, 2. Preis für Lyrik.

  

 

 

Laudatio der Jurorin Dr. Carolina Schutti bei der Preisträgerlesung

 

Aber das wohnen in der geste. spiegelschlafend verfielen wir im echo einander, aus dem reifen acker schälte uns, du weißt es, nicht der lichtende aufbruch.“ Pure Poesie, das Herz und den Geist fordernd – etwas pathetisch mag diese Beschreibung klingen, doch es fällt schwer, Oswald Köberls Gedichten ein anderes Etikett umzuhängen.

Oswald Köberl ist Preisträger des Preises der Landeshauptstadt Innsbruck für künstlerisches Schaffen 2008 im Bereich Lyrik, vergangene Woche wurde ihm auch das Ehrenzeichen für Kunst und Kultur der Stadt Innsbruck verliehen, das für jene Personen gedacht ist, die sich in besonderer Weise um das künstlerische und kulturelle Leben in Innsbruck verdient gemacht haben. Oswald Köberl ist den meisten von ihnen als Leiter der Literatur- und Hörspielabteilung des ORF bekannt, zudem kann er beinahe als künstlerische All-Round-Talent bezeichnet werden: Sänger, Schauspieler, Bühnenbildner, Regisseur, Kunstmaler, Graphiker, Stimmpädagoge und nicht zuletzt Literat war und ist Oswald Köberl. Sein erstes Buch Und es bewegt sich doch, das Text und Karikaturen zum Thema Autofahren beinhaltet, erschien 1976, seither publizierte er eigene Bücher und Beiträge in Anthologien, wobei der Lyrik ein besonderer Stellenwert zukommt.

Als die Jury über die anonyme Einreichung diskutiert hat, war sie der Meinung, es lägen Gedichte eines jungen Talents vor. Groß war die Überraschung, als Frau Dr. Zangerl nach beendeter Jurysitzung das Kuvert mit den persönlichen Daten öffnete. Köberls Gedichte bestechen durch ihren langsamen, beinahe innigen Ton und durch ihre Verankerung in der heutigen Welt, sie kommen dabei aber ohne das typische moderne Vokabular aus: Die Gedichte sind heutig, doch zugleich zeitlos, sie haben feste Formen, ohne dass dem Sprachrhythmus oder der Syntax je Gewalt angetan wird.

Das lyrische Ich ist ein suchendes, ein nachdenkendes. Es urteilt nicht, es beobachtet, es lädt ein, den zahlreichen zarten Anspielungen zu folgen, es lässt viel offen und stellt die Leser doch zufrieden. Allen neunundzwanzig Gedichten liegen Fragen zugrunde, die einmal mehr, einmal weniger deutlich ausgesprochen sind: „Ein vorhang aus dunst, mit göttern oder blumen / bemalt, hob sich zögernd, im regenatem der steinglanz - / : aber warum,  sagtest du, gibt es so viele antworten, / und warum die fragen, die nicht dazu passen?“ Die Antworten muss man sich als Leser selber suchen, selber geben, doch viel wichtiger als Antworten sind zumeist die richtigen Fragen.